Therapiehunde-Ausbildung
Der Therapiehund:
Definition:
"Gut sozialisierter, von Jugend an eng mit Menschen lebender
Hund, der über ausreichenden Gehorsam verfügt, mit besonders
hoher Toleranzgrenze gegen Menschen, aber auch gegen andere Tiere.
Er wird für vielfältige Aufgaben im zwischenmenschlichen
Bereich von fachlich kompetenten TrainerInnen gezielt ausgebildet
und abschließend von befugten PrüferInnen im Rahmen eines
speziellen Wesenstestes geprüft. Regelmäßige tierärztliche
Kontrollen und mindestens jährliche Nachtests zur Feststellung
allfälliger Wesensveränderungen sind standardmäßig
durchzuführen. Das Tier bildet mit seinem/r BesitzerIn ein
Team, das gemeinsam im Einsatz ist. Eine Überforderung der
Tiere durch zu langen und/oder zu häufigen Einsatz ist unbedingt
zu vermeiden. Auf das Abbauen des arbeitsbedingten Stresses der
Tiere ist zu achten."
© Helga Widder 2003
Die Ausbildung
Der
Verein hat sich zum Ziel gesetzt, verantwortungsvolle Hundebesitzer
und ihre vierbeinigen Partner zu einsatzfähigen Teams in der
tiergestützten Therapie auszubilden. Die Ausbildung der TAT-Teams
erfolgt in Theorie und Praxis. Der Praxisteil wird von in Hundefragen
und im Bereich der Tiertherapie erfahrenen und kompetenten Ausbildern
geleitet. Der Theorieteil besteht aus Vorlesungen, die von Fachleuten
aus dem Bereich der Psychologie, Pädagogik und Medizin gehalten
werden.
Die Ausbildung für erwachsene Hunde ist auf drei Module aufgeteilt,
die nacheinander zu absolvieren sind. Erst anschließend an
das absolvierte Modul 3 der Therapiehundekurse kann die Therapiehundeprüfung
abgelegt werden.
Was ist uns wichtig bei der Ausbildung:
- Training, beruhend auf der Methode der positiven Bestärkung
- keine Überforderung des Hundes
- Stärkung
- der Bindung zwischen Mensch und Hund
- des Vertrauens des Hundes zu seinem Menschen
- Hunde dürfen nicht instrumentalisiert werden, der Hund
soll immer Hund bleiben, und seine natürlichen Bedürfnisse
müssen erfüllt werden.
- Varianten für den Ausgleich zur Therapie (Spiel, Auslauf,
intensive Beschäftigung mit dem Hund, schlafen)
- individuelle Betreuung der zukünftigen Therapiehundeteams
und deren Fragen
- Eingehen auf rassebedingte Merkmale, besonders das Lernverhalten
betreffend, Aktivitätsgrad, Dominanzstreben
Kursangebote Therapiehunde-Ausbildung des Vereins Tiere als Therapie
Kurse werden in folgenden Zweigstellen angeboten:
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