Tiere als Therapie
Tiere als Therapie
 
Tiere als Therapie

Hygiene

Bei der Arbeit in der tiergestützten Therapie oder der tiergestützten Fördermaßnahmen hat die Hygiene sehr große Bedeutung. Selbstverständlich achten unsere Therapieteams im Einsatz auf die nötige Hygiene und die Gesundheit ihrer Tiere.
Wir sind uns der Gefahren, die beim Einsatz von Tieren in der Therapie entstehen können, wie das Übertragen von bakteriellen oder viralen Infektionen, Pilzinfektionen, Ekto - und Endoparasiten, der Gefahr der Auslösung von Allergien sowie der Gefahr von Biß- und Kratzverletzungen voll bewußt und versuchen diese möglichst gering zu halten.

Bei folgenden PatientInnen wird auf alle Fälle Rücksprache mit einem Arzt gehalten, im Zweifelsfall werden solche Patienten von unseren Therapieteams nicht besucht:

  • PatientInnen mit schweren Störungen des Immunsystems (ausgeprägten Allergien, Asthma, schweren Formen von Neurodermitis)
  • PatientInnen mit schweren psychischen Erkrankungen
  • PatientInnen mit akuten Erkrankungen oder Infektionen


Für unsere Tiere haben wir eigene Standards ausgearbeitet, wir stellen folgende Anforderungen an unsere Therapietiere:

  • ausgezeichneter gesundheitlicher Zustand
  • ausgezeichneter Pflegezustand
  • artgerechte Haltung der Tiere
  • gesunde Ernährung der Tiere
  • Schmerzfreiheit
  • regelmässige Entwurmung
  • Schutzmassnahmen gegen Ektoparasiten
  • gutmütiges und ruhiges Wesen
  • vollständige Impfung
  • läufige Hündinnen dürfen nicht eingesetzt werden

Für die Therapiesitzungen haben unsere Teams folgende Vorgaben:

  • Das Küssen auf Nase oder Schnauze der Tiere durch die Patienten ist zu vermeiden.
  • Der Kontakt der Tiere mit Lebensmitteln in den Einrichtungen muss vermieden werden.
  • Patienten und Pflegepersonal werden dazu angehalten, dass nach dem Umgang mit den Tieren die Hände der Teilnehmer gewaschen bzw. desinfiziert werden.
  • Ein Laken auf das Bett zu legen, wenn das Tier ins Bett gesetzt wird.

Unsere Therapietiere werden von uns regelmäßig kontrolliert (Gesundheitsnachweis, Kotproben, Nachkontrollen des Wesens, Kontrolle des Impfpasses etc.)

Natürlich achten wir auch darauf, dass keines unserer Tiere während der Therapiesitzung überfordert wird und dass dadurch dann Probleme entstehen. Die Gefahr von Biß- und Kratzverletzungen oder ähnlichen Verletzungen ist aufgrund des speziellen Auswahl- und Prüfungsverfahrens bei TAT unserer Erfahrung nach als sehr gering einzuschätzen, auch die Unfallgefahr durch unsere Tiere ist durch entsprechende Vorsicht sehr gering.

 

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